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„In der Logistik gleicht kein Tag dem anderen“

Katharina Kianek ist Lehrling beim Hafen Wien. Im Interview mit Logistik Hero erzählt sie von ihrem Weg in die Branche, dem abwechslungsreichen Arbeitsalltag und ihren persönlichen Zielen.

Der Hafen Wien mit seinen rund drei Millionen Quadratmetern ist nicht nur ein zentraler Verkehrsknotenpunkt, sondern auch ein innovativer Logistikdienstleister, der moderne Infrastruktur mit maßgeschneiderten Lösungen verbindet. Als einer der führenden Logistikstandorte in Österreich setzt der Hafen Wien auf Nachhaltigkeit, Effizienz und Digitalisierung, um den Heraus­forderungen des internationalen Handels gerecht zu werden. Neben seinem breiten Spektrum an Dienstleistungen in den Bereichen Lagerung, Umschlag und Transport bietet der Hafen Wien auch eine Ausbildungsplattform für junge Fachkräfte. Damit verbunden setzt sich das Unternehmen stark für Frauen in der Logistik ein und wurde schon mit einem Qualitätssiegel als Top-Lehrbetrieb ausgezeichnet.

Wir haben mit der 17-jährigen Katharina Kianek gesprochen, die dort ihre Lehre absolviert. Im Interview erzählt sie von ihrem spannenden Arbeitsalltag und ihren Plänen für die Zukunft.

Wie sind Sie zur Logistik gekommen und warum haben Sie sich für diese Lehre entschieden?

Ich fand die Logistik schon immer sehr ansprechend, denn: In der Logistik siehst du Dinge, die du sonst nirgendwo siehst. Jeder Auftrag ist einzigartig, und das macht die Arbeit richtig spannend. Außerdem lerne ich nicht nur durch praktische Erfahrungen, sondern habe auch Unterricht in Logistik und Technik, um die Theorie zu verstehen.

Es hat mich auch motiviert zu wissen, dass ein Job in dieser Branche sicher ist, denn irgendwas muss immer transportiert werden.

Ich bin übrigens aktuell im zweiten Lehrjahr. Meine Lehrabschlussprüfung (LAP) wird in etwa 1 1/2 Jahren stattfinden.

Wie sieht Ihr Tagesablauf beim Hafen Wien aus?

Wir Lehrlinge wechseln alle drei Monate die Abteilungen. So rotieren meine Aufgaben regelmäßig, was den Alltag abwechslungsreich macht. An einem normalen Arbeitstag starte ich damit, ins Büro zu kommen und meine E-Mails zu checken. Danach gehe ich zur Postverteilung und übergebe die Post an die richtigen Personen. Aber das ist nur ein Teil – vor allem unterstütze ich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der jeweiligen Abteilung bei all ihren Aufgaben. Dadurch bekomme ich einen breiten Überblick über die verschiedenen Tätigkeiten und lerne ständig dazu. Zu meinen täglichen Aufgaben gehört auch der Telefondienst.

Was macht Ihnen am meisten Spaß bei Ihrer Arbeit?

Die ständige Abwechslung! In der Logistik gleicht kein Tag dem anderen. Ich lerne jeden Tag etwas Neues und es wird nie langweilig.

Was raten Sie jungen Menschen, die eventuell darüber nachdenken, eine Karriere in der Logistik zu starten?

Diesem Jobwunsch nachzugehen – es zahlt sich aus. Und natürlich sollte man immer in der Schule gut aufpassen (lacht).

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